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- Melt
"Melt": Nikolaus Geyrhalter spürt dem Schnee und seinem langsamen Verschwinden nach Nikolaus Geyrhalter nachspürte und in " Matter Out of Place " (2022) Einblick in den Umgang mit Müll bot, widmet er sich in "Melt Wie in "Erde" und "Matter Out of Place" arbeitet Geyrhalter so auch in "Melt" mit dem Spannungsverhältnis Melt Österreich 2025 Regie: Nikolaus Geyrhalter Dokumentarfilm Länge : 127 min. Trailer zu "Melt"
- Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
Mit einer herausragenden Meltem Kaptan in der Hauptrolle macht Andreas Dresen aus diesem schweren Stoff angesprochen, der Fokus liegt von der ersten Einstellung an ganz auf Murats Mutter Rabiye, die von Meltem Aber auch das furiose Spiel von Meltem Kaptan, die bei der heurigen Berlinale dafür als beste Darstellerin Bush Deutschland 2022 Regie: Andreas Dresen mit: Meltem Kaptan, Alexander Scheer, Charly Hübner, Nazmi
- Sorda - Der Klang der Welt
"Sorda - Der Klang der Welt": Berührender Einblick in die Wahrnehmungswelt von Gehörlosen Eva Libertad die Wahrnehmungswelt einer Gehörlosen und vermittelt berührend das Gefühl der Ausgrenzung in einer Welt Unsicher sind dagegen Ángelas hörende Eltern, wie es denn für eine gehörlose Mutter mit einem Kind in einer Welt der Hörenden sein wird. , sondern Ángela muss im Zuge der Schwangerschaft auch zunehmend ihre abgeschlossene und beschützte Welt
- Unter Wasser rund um die Welt (1966)
"Unter Wasser rund um die Welt": Science-Fiction-Abenteuerfilm mit beeindruckenden Tiefseebildern Ein Team von sechs Wissenschaftler:innen soll rund um die Welt am Meeresboden mit Hilfe eines U-Boots Sensoren Durchaus aktuell kann man "Unter Wasser rund um die Welt" mit weltweiten Seebeben und Tsunamis, die nicht rechtzeitig zu warnen, soll ein Team von sechs Wissenschaftler:innen mit Hilfe eines U-Boots rund um die Welt Trailer zu "Unter Wasser rund um die Welt"
- 35. FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern – Eine Vorschau
Mai werden 118 Filme, davon 16 Welt- und 18 Deutschlandpremieren gezeigt. feinfühlig die Migration ihrer Familie von Polen nach Österreich in den 1980er Jahren aufarbeitet, und auf "Melt
- 35. FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern – Eine Vorschau
Mecklenburg-Vorpommern: Vier Wettbewerbe, Gastland Island und Hommage an Armin Mueller-Stahl 118 Filme, davon 16 Welt feinfühlig die Migration ihrer Familie von Polen nach Österreich in den 1980er Jahren aufarbeitet, und auf " Melt
- Alles ist im Fluss: Die filmische Welt von Hayao Miyazaki
Chihiros Reise ins Zauberland": Hayao Miyazaki erschafft an Einfallsreichtum überbordende filmische Welten Überbordend an Einfallsreichtum sind die Welten, die der am 5. Alles ist beseelt in der vom Shintoismus geprägten Welt von Miyazaki, doch so sehr viele seiner Filme So fantastisch freilich die Welten von Miyazaki sind, so kommt er doch weitgehend ohne Computeranimation In eine fantastische Fantasy-Welt entführte er den Zuschauer im ersten Ghibli-Film "Laputa – Castle in
- Un autre monde - Eine andere Welt
Konzentriert und schnörkelloses Porträt eines Managers, der auf Druck der Firmenleitung Arbeiter entlassen soll: Meisterhaftes sozialrealistisches Kino, dessen Blick auf die Mechanismen des Kapitalismus wütend macht. Nach "La loi du marché – Der Wert des Menschen" (2015) und "En guerre – Streik" (2018) schließt Stéphane Brizé mit "Un autre monde" seine Trilogie über die moderne kapitalistische Arbeitswelt ab. Stand bei "La loi du marche" ein etwa 50-jähriger Langzeitarbeitsloser auf Jobsuche im Zentrum und bei "En guerre" ein Gewerkschaftler, der gegen die Schließung einer Fabrik kämpft, so scheint Brizé in "Un autre monde" die Seiten zu wechseln. Im Zentrum steht nämlich nun ein Manager. Wie die beiden vorigen Protagonisten wird er von Vincent Lindon gespielt und wie in den vorigen Filmen ist Lindon in jeder Szene präsent. Sein Philippe Lemesle scheint auf den ersten Blick zu den Mächtigen im Wirtschaftsleben zu gehören. Brizé deckt aber ebenso nüchtern wie bestechend auf, wie auch dieser Leiter einer regionalen Fabrik in ein Räderwerk eingebunden ist, wie er ständig unter Druck steht und wie seine Familie daran zerbricht. Denn nicht mit einer Arbeitsszene setzt "Un autre monde" ein, sondern auf eine Kamerafahrt über Fotos einer glücklichen Familie folgt eine Scheidungsszene vor den Anwälten der beiden Parteien. Die Aufzählung des Besitzes den Philippe durch seinen Job erworben hat, ist beträchtlich, doch Preis dafür war, dass er keine Zeit mehr für die Familie hatte und dass er immer die Arbeit und seine Sorgen mit nach Hause gebracht hat. – Nun hat seine Frau Anne (Sandrine Kiberlain) deswegen die Scheidung eingereicht. Unter welchem Druck Philippe steht, macht die nächste Szene deutlich. Mit seinen Mitarbeiter*innen diskutiert er darüber, dass die Unternehmensleitung fordert, dass 10% der Arbeiter*innen entlassen werden. Das Unternehmen läuft zwar im Grunde gut, dennoch sollen die Ausschüttungen für die Aktionäre erhöht werden. Dass die Arbeiter*innen aufgrund früherer Reduktion der Belegschaft jetzt schon völlig überlastet ist, kümmert die Unternehmensleitung in Paris und den USA so wenig wie die Zerstörung von Existenzen durch Entlassung. Längst haben diese eiskalten Macher jeden Bezug zur Arbeiterschicht und damit auch jedes Mitgefühl verloren. Dem Versuch in der Fabrik eine Lösung zu finden, stehen die Treffen mit der nationalen Chefin gegenüber, die mit Hinweis auf den großen Chef in den USA die Erfüllung der Vorgaben fordert. Keine Blöße will sie sich gegenüber der Konzernleitung geben, sondern beweisen, dass in ihrem Bereich Forderungen knallhart umgesetzt werden. Gleichzeitig möchte die von der TV-Moderatorin Marie Drucker mit eisiger Kälte gespielte Karrieristin sich damit freilich auch für eine Beförderung empfehlen. Der amerikanische Konzernchef wiederum beruft sich in einer Zoom-Konferenz auf den Druck der Aktionäre und der Wall-Street. Nüchtern, aber präzise deckt Brizé ein kapitalistisches Denken auf, in dem Gier die einzige Triebfeder der Handlung ist und Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Da mag Philippe als Alternativvorschlag für die Entlassungen den Verzicht der Manager auf Boni und Prämien vorbringen und dafür auch eine Mehrheit finden, so wird er dafür vom amerikanischen Chef nur verlacht: Es gehe nicht ums Geld, sondern um konsequente Durchsetzung von Anordnungen und eine "Verschlankung des Betriebs". Zerrissen wird so dieser Manager fast zwischen Firmenleitung und Arbeiter*innen, denn er möchte sowohl loyal gegenüber der Chefin sein als auch für das Wohl seiner Arbeiter*innen sorgen. Doch unmöglich kann er es beiden recht machen und muss schließlich auch eine moralische Entscheidung treffen. Gleichzeitig zeigt Brizé aber die Auswirkungen auf die Familie. Denn nicht nur die Ehe zerbricht, sondern zudem erkrankt Sohn Lucas vielleicht aufgrund dieser Belastungen psychisch und wird in eine Klinik eingeliefert. Dennoch endet "Un autre monde" mit einem hoffnungsvollen Bild. Dicht reiht der französische Regisseur Szene an Szene, keine Leerstelle und keine Ablenkung gibt es hier. Durchschlagskraft und Intensität entwickelt dieses Drama durch die Komprimiertheit und Schnörkellosigkeit. Keine Szene, kein Dialog ist hier zu viel, jedes Bild hat seine Funktion. Die Dominanz von Grau- und Blautönen sowie weißes Licht erzeugen eine kalte Stimmung. Gering gehalten ist die Schärfentiefe, der Fokus liegt ganz auf dem menschlichen Gesicht, kaum einmal weiten Totalen den Blick. Trotz Breitwandformat entwickelt "Un autre monde" in dieser Nähe zu den Charakteren beklemmende Enge. Sichtbar und spürbar wird durch diese Nähe im Gesicht von Vincent Lindon die Anspannung und Belastung dieses Managers. Einzig ein Videonanruf seiner Tochter zum Geburtstag sowie ein Spieleabend mit Frau und Sohn sorgen für Momente der Entspannung. Weniger Auftritte hat neben Lindon Sandrine Kiberlain, die einst mit Lindon verheiratet war und unter der Regie von Brizé schon in "Mademoiselle Chambon" mit ihrem Ex-Mann ein Paar spielte. Eindrücklich vermittelt sie dennoch, wie auch sie die Trennung belastet. Perfekt ist auch die Besetzung der Nebenrollen mit Laien. Verstärkt wird damit die Authentizität dieser von starken Dialogen bestimmten Szenen der Konferenzen und Diskussionen, die sichtlich auf genauen Recherchen in der Realität fußen. Un autre monde Frankreich 2021 Regie: Stéphane Brizé mit: Vincent Lindon, Sandrine Kiberlaine, Anthony Bajon, Marie Drucker, Guillaume Draux, Olivier Lemaire, Christophe Rossignon Länge : 96 min. Läuft derzeit in den Schweizer Kinos, z.B. im Kinok St. Gallen
- Mandibules - Eine Fliege kommt selten allein
Zwei völlig abgebrannte und nicht besonders intelligente Freunde wollen eine Riesenfliege dressieren, um mit ihr eine Bank zu überfallen: Willkommen im Universum von Quentin Dupieux, der derzeit wohl der Großmeister des Kinos des Absurden genannt werden darf. In "Rubber" (2010) schickte Quentin Dupieux, der unter dem Pseudonym Mr. Oizo auch als Elektro-House-Musiker tätig ist, einen mordenden Autoreifen durch die kalifornische Wüste, in " Le Daim - Deerskin (Monsieur Killerstyle) " entwickelte eine Wildlederjacke ein Eigenleben und ergriff Besitz von ihrem Besitzer. Nun steht eine Riesenfliege im Zentrum der Handlung. Mehr als die Figuren bleiben diese Objekte und Tiere in Erinnerung, denn Charakterzeichnung interessiert Dupieux nicht. Ansatzlos setzen seine meist nur gut 70 Minuten langen Filme ein, auf jede Backstory zu den Protagonisten wird verzichtet. So erhält hier Manu (Gregoire Ludig), während er am Strand in einem Schlafsack liegt, der wie ein Kokon wirkt, von einem Mann den Auftrag einen Koffer abzuholen und an einer bestimmten Adresse abzugeben. Was im Koffer ist, soll ihn nicht interessieren, wichtig sei, dass er ihn in einem Kofferraum transportiere, damit ihn niemand sieht. So abgebrannt wie Manu ist, nimmt er den Auftrag gerne an, erhält er dafür doch 500 Euro. Offen bleibt allerdings, wieso gerade der nicht mit Intelligenz gesegnete Obdachlose mit diesem angeblich so wichtigen Auftrag betraut wird. Auto hat Manu selbstverständlich keines, sodass er auf einem Parkplatz einen unversperrten, schrottreifen gelben Mercedes klaut. Bei einer Tankstelle liest er auch noch seinen ebenfalls nicht sonderlich intelligenten und gleichermaßen mittellosen Freund Jean-Gab (David Marsais) auf, in dessen Name man eine Reverenz an den großen französischen Schauspieler Jean Gabin sehen kann. Noch bevor das Duo aber dazu kommt, den ominösen Koffer abzuholen, hören sie im Kofferraum Geräusche und entdecken alsbald dort eine Riesenfliege. Schnell hat Jean-Gab den grandiosen Plan gefasst das Insekt, dem er den Namen Dominique gibt, zu dressieren und bei einem Bankraub einzusetzen, um so ans große Geld zu kommen. Da keiner von ihnen eine Wohnung hat, beschließen sie ihren Plan in der Einöde bei einem Wohnwagen, dessen Besitzer sie kurzerhand gefangen nehmen, umzusetzen, doch bald läuft auch hier einiges schief und die beiden Freunde müssen umdisponieren. Der Zufall regiert im Universum von Quentin Dupieux. Immer wieder stören Zwischenfälle die Pläne und von einer absurden Situation stolpert das Duo so in die nächste. Wenn man dabei ein Thema ausfindig machen will, dann geht es von Anfang an durchgängig immer wieder um das Streben nach Reichtum, ganz zentral ist bei Manu aber auch ebenso wie bei der Fliege die Fresssucht. Auf diese Gier und Lust am Verschlingen verweist auch der Titel "Mandibules", der übersetzt Unterkiefer oder Fresswerkzeuge heißt und der auch mit dem Inhalt des Koffers, der gegen Ende doch noch einmal ins Spiel kommt, korrespondiert. Den doppelten Boden und die Vertracktheit anderer Filme Dupieuxs, in denen sich immer auch eine Metaebene fand, sucht man hier aber vergebens. Bewusst einfach und geradlinig erzählt der 47-jährige Franzose, fokussiert ganz auf den beiden Freunden. Auch das Setting ist reduziert gehalten. Irgendwo an der südfranzösischen Küste spielt "Mandibules" zwar, aber statt den Chic, den man mit dieser Region verbindet, zeigt Dupieux in den lichtdurchfluteten, von der Sonne förmlich vergilbten und blassen Bildern mit Vorliebe eine staubige Einöde, eine Tankstelle oder ein schmuckloses Ferienhaus. Die stets neuen absurden Situationen, die wie an einer Perlenkette knochentrocken aneinandergereiht werden, sind es so, die Vergnügen bereiten können. Ist schon verwunderlich, wie selbstverständlich die beiden Freunde die Riesenfliege akzeptieren, so ist noch um einiges beeindruckender, mit welcher Selbstverständlichkeit das Absurde präsentiert wird. Einlassen muss man sich dazu freilich auf dieses Spiel und Frustration kann sich leicht bei denen einstellen, die bei diesem durchgeknallten Film verzweifelt nach Sinn suchen. Läuft derzeit in den Schweizer Kinos, z.B. im Kinok St. Gallen Trailer zu "Mandibules"
- Viennale 2025: Spannende Vielfalt – Eine Vorschau
ökologischen Herausforderungen zu begegnen nachspürt, und Nikolaus Geyrhalters "Schnee"-Dokumentarfilm "Melt
- Filmbuch: Alice Guy – Die erste Filmregisseurin der Welt
sich daran anschließenden Kurzbiographien zu zahlreichen Personen im Leben von Alice Guy von ihren Eltern Die erste Filmregisseurin der Welt , Splitter Verlag, Bielefeld 2023, 400 S., € 45, ISBN 978-3-98721-
- Die finsteren Welten des David Fincher
Kein Entkommen scheint es aus dieser Welt zu geben und auch die Polizisten werden schließlich in das Geschichte zu erzählen, sondern über die Erzählung seine düstere Vorstellung der kapitalistischen westlichen Welt











