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  • AutorenbildWalter Gasperi

TV-Tipps: 10.3. bis 16.3. 2023


Rebecca (Arte, 12.3., 20.15 Uhr)

Der wöchentliche Rundblick über Filmhighlights in den werbefreien TV-Sendern.


Am Freitag, den 10.3. erzählt die Komödie "Die göttliche Ordnung" vom Kampf Schweizer Frauen für das Wahlrecht, das sie erst 1971 erhielten (Arte, 20.15 Uhr). Ein düsteres Bild der DDR zeichnet dagegen "Nahschuss", in dem sich ein Stasi-Agent zunehmend den Forderungen des Regimes entzieht (Arte, 20.15 Uhr). Für Western-Fans gibt es John Fords einzigen Bürgerkriegs-Western "Der letzte Befehl" (Bayern, 22.50 Uhr).


Am Samstag, den 11.3. brillieren Michael Caine und Harvey Keitel in Paolo Sorrentinos Tragikomödie "Ewige Jugend" als alte Männer, die in einer Schweizer Kuranstalt über das Leben, die verlorene Jugend und die Mühen des Alters reflektieren (3sat, 23 Uhr). Mit James Camerons "Titanic" gibt es aber auch einen Welterfolg für alle Altersgruppen (ORF 1, 20.15 Uhr).


Am Sonntag, den 12.3. gibt es mit "Die Kanonen von Navarone" schon am Vormittag einen mit Stars gespickten Kriegs-Action-Film, in dem ein alliiertes Geheimkommando auf einer fiktiven griechischen Insel zwei Kanonen der Nazis in die Luft sprengen soll (Arte, 10.35 Uhr). Quentin Tarantino erweist in "Once Upon a Time ... in Hollywood" lustvoll dem alten Hollywood der 1960er Jahre und den TV-Western-Serien seine Reverenz (ORF 1, 20.15 Uhr), ehe in der Doku "Brad Pitt – Die Revanche eines Sexsymbols" Leben und Karriere des US-Stars nachgezeichnet werden (ORF 1, 22.50 Uhr). Mit "Rebecca" wird ein Klassiker von Alfred Hitchcock geboten, in dem sich eine Frau vom Geist der verstorbenen ersten Frau ihres Mannes verfolgt fühlt (Arte, 20.15 Uhr). Spannende Einblicke in Leben und Karriere des Hollywood-Stars Kim Novak verspricht die Doku "Kim Novak: Rebellin im Starsystem" (Arte, 22.20 Uhr), während Valeska Griesebach mit "Western" ein großartig unaufgeregtes Drama um deutsche Bauarbeiter in Bulgarien gelang (Arte, 01.35 Uhr).


Am Montag, den 13.3. sorgt mit "Der Palast des Postboten" die märchenhafte, aber wahre Geschichte eines französischen Postboten, der Ende des 19. Jahrhunderts einen Palast baute, für bildschöne Unterhaltung (MDR, 23.10 Uhr). Fans von Slow-Cinema kommen dagegen bei Tsai Ming-Liangs "Days" auf ihre Kosten, in dem der Taiwanese mit einem Minimum an äußerer Handlung von einer erotischen Begegnung zweier einsamer Männer erzählt (Arte, 00.30 Uhr).


Am Mittwoch, den 15.3. gibt es einerseits mit der österreichischen Komödie "Risiken und Nebenwirkungen" die Verfilmung von Stefan Vögels Theaterstück "Die Niere" (ORF 1, 20.15 Uhr) und der warmherzige tschechische Spielfilm "Kolya", in dem ein 50-jähriger Cellist durch eine Scheinheirat die Verantwortung für einen fünfjährigen russischen Jungen übernehmen (Arte, 20.15 Uhr).


Am Donnerstag, den 16.3. erzählt das Drama "Auerhaus" bewegend vom Coming-of-Age in der schwäbischen Provinz der 1980er Jahre (SRF 2, 20.10 Uhr), während Michel Franco in "New Order – Die neue Weltordnung" drastisch die Folgen einer auseinanderklaffenden Gesellschaft vor Augen führt (SRF 1, 23.50 Uhr). Mit "Armee im Schatten" gibt es aber auch ein meisterhaftes Resistance-Drama von Jean-Pierre Melville (Arte, 01.20 Uhr).


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