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  • AutorenbildWalter Gasperi

TV-Tipps: 29.12. 2023 – 4.1. 2024

Der Mann aus Laramie (3sat, 29.12., 17.05 Uhr) (c) explosive media

Der wöchentliche Rundblick über Filmhighlights in den werbefreien TV-Sendern.


Am Freitag, den 29.12. steht 3sat ganz im Zeichen des Western. Auf George Stevens "Mein großer Freund Shane" mit Alan Ladd als mysteriösem Fremdem, der eine Farmerfamilie gegen Banditen unterstützt (3sat, 15.10 Uhr), folgen Anthony Manns meisterhafter "Der Mann aus Laramie" (3sat, 17.05 Uhr) und John Sturges´ "Der letzte Zug von Gun Hill" (3sat, 18.45 Uhr), ehe mit John Fords Kavallerie-Western "Rio Grande" das Hauptabendprogramm bestritten wird (3sat, 20.15 Uhr) und John Wayne mit seiner Oscar-Rolle in "Der Marshal" (3sat, 21.55 Uhr) und John Fords Spätwerk "Zwei ritten zusammen" (3sat, 00.05) den Thementag "Wilder Westen" beschließen. Als Alternative dazu bieten sich Hape-Kerkelings Kindheitsgeschichte "Der Junge muss an die frische Luft" (ARD, 20.15 Uhr) ebenso an wie Francois Truffauts Meisterwerk "Die letzte Metro", in dem sich ein jüdischer Theaterdirektor während der NS-Okkupation in Paris verstecken muss und die Leitung des Theaters seiner Frau übergibt (SRF 1, 23.50 Uhr) oder Roger Donaldsons nüchterner, aber packender Thriller "Thirteen Days", in dem die Kubakrise nachgezeichnet wird (WDR, 01.15 Uhr).


Am Samstag, den 30.12. gibt es mit Taylor Sheridans "Wind River" einen packenden Thriller, in dem ein weißer Ranger nach einem Mord an einer Indigenen in einem Reservat ermittelt (ZDF, 23.30 Uhr). In Tobe Hoopers Oscar gekröntem "The Kings Speech" brilliert Colin Firth als sprachbehinderter König Georg VI., der einen Sprachkurs nimmt (SRF 1, 22.15 Uhr), und in John Boormans Klassiker "Beim Sterben ist jeder der Erste" erlebt eine Gruppe von Männern bei einem Wildwassertrip böse Überraschungen (SRF 1, 01.40 Uhr).


Am Sonntag, den 31.12. sorgt Blake Edwards Slapstick-Komödie "Der Partyschreck" für beste Unterhaltung (ARD, 02.10 Uhr), während Woody Allen in "Der Stadtneurotiker" tragikomisch seine eigenen Neurosen oder zumindest die seiner Hauptfigur verhandelt (One, 16.40 Uhr und 21.15 Uhr). Julia Roberts deckt in "Erin Brockovich" als alleinerziehende Mutter einen gigantischen Umweltskandal auf (SRF 2, 20.05 Uhr) und mit "The Big Lebowski" fehlt auch ein echter Kultfilm der Coen-Brüder nicht (SRF 2, 00.00 Uhr).


Am Montag, den 1.1. gibt es schon am Nachmittag Howard Hawks´ im Alten Ägypten spielenden Monumentalfilm "Land der Pharaonen" (ARD, 14.10 Uhr) und am Abend mit "Vom Winde verweht" ein legendäres episches Melodram (Arte, 20.15 Uhr), auf das mit "Vivien Leigh – Die Frau hinter Scarlett" eine Doku über die Hauptdarstellerin folgt (Arte, 23.45 Uhr). Alternativ zu diesem Südstaatenmelodram gibt es mit David Leans "Doktor Schiwago" einen während der Oktoberrevolution und des Russischen Bürgerkriegs spielenden epischen Liebesfilm (SRF 1, 22.15 Uhr).


Am Dienstag, den 2.1. brilliert Sylvester Stallone in seiner Paraderolle im ersten Teil der legendären "Rocky"-Saga als Boxer, der versucht Karriere zu machen (Arte, 20.15 Uhr). Magisches Kino zwischen Realismus und Märchen bietet dagegen Alice Rohrwachers "Land der Wunder" (SRF 1, 23.55 Uhr).


Am Mittwoch, den 3.1. gibt es wieder einmal die Highsmith-Verfilmung "Nur die Sonne war Zeuge" mit Alain Delon als Tom Ripley (Arte, 20.15 Uhr) und anschließend mit "Romy und Alain: Die ewig Verlobten" eine Doku über die Beziehung zwischen Alain Delon und Romy Schneider (Arte, 22.10 Uhr). In Ulrich Köhlers "In My Room" erwacht ein erfolgloser Kameramann eines Morgens in einer menschenleeren, postapokalyptischen Welt (Arte, 00.20 Uhr). Spaß ist dagegen auf ZDF neo mit den drei "Fantomas"-Filmen mit Louis de Funès als unfähigem Inspektor garantiert (ZDF one, ab 20.15 Uhr).


Am Donnerstag, den 4.1. entführt Luca Guadagnino in "A Bigger Splash" in ein sommerlich lichtdurchflutetes Italien, in dem sich in einem Ferienhaus Spannungen zwischen den vier Protagonist:innen aufbauen (3sat, 22.25 Uhr). Schwarzhumorige Unterhaltung bietet dagegen Anders Thomas Jensens "Helden der Wahrscheinlichkeit" (WDR, 23.45 Uhr), während in dem leichthändigen und verspielten Liebesfilm "AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe" Sophie Rois brilliert (SRF 1, 23.50 Uhr). Im Hauptabendprogramm hat man aber auch die Wahl zwischen Steven Spielbergs Remake des klassischen Musicals "West Side Story" (ORF 1, 20.15 Uhr) und Ron Howards auf Tatsachen beruhendem Weltraum-Drama "Apollo 13" (ZDF neo, 20.15 Uhr).

 

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