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  • AutorenbildWalter Gasperi

TV-Tipps: 26.4. – 2.5. 2024

Im Jahr des Drachen (Arte, 28.4., 20.15 Uhr)

Der wöchentliche Rundblick über Filmhighlights in den werbefreien TV-Sendern.


Am Freitag, den 26.4. gibt es mit "Eins, Zwei, Drei" zunächst eine rasante Komödie von Billy Wilder zum Ost-West-Konflikt (Bayern, 22.50 Uhr) und danach ebenfalls von Wilder den brillanten Gerichtsthriller "Zeugin der Anklage" (Bayern, 00.35 Uhr). Meisterhaftes Horrorkino bietet Stanley Kubricks Stephen King-Verfilmung "Shining" (SRF 1, 23.55 Uhr).


Am Samstag, den 27.4. brilliert Josef Hader als Detektiv Brenner in Wolfgang Murnbergers starker Wolf Haas-Verfilmung "Das ewige Leben" (ORF 1, 21.50 Uhr).


Am Sonntag, den 28.4. steht Michael Ciminos starker Thriller "Im Jahr des Drachen" auf dem Programm, in dem Mickey Rourke als rassistischer Polizist in der New Yorker Chinatown gegen die chinesische Mafia kämpft (Arte, 20.15 Uhr). Großes Science-Fiction-Kino bietet Denis Villeneuves "Blade Runner 2049" (SRF 2, 21.50 Uhr), während Pedro Almodóvar seine eigene Biographie im Melodram "Leid und Herrlichkeit" verarbeitet (ORF 2, 00.05 Uhr).


Am Montag, den 29.4. entlarvt der Dokumentarfilm "Brainwashed – Sexismus im Kino" den "male gaze" am Beispiel einiger Hollywoodfilme (Arte, 21.40 Uhr). Als frühes Beispiel feministischer Selbstermächtigung gilt dagegen der Stummfilm "Filibus" (Arte, 23.25 Uhr). Mike Mills gelang mit "Jahrhundertfrauen" ein großes Porträt von drei Frauen unterschiedlicher Generationen (One, 20.15 Uhr) und Steven Spielberg erzählt in "Die Verlegerin" packend von der Verlegerin der Washington Post, die über die Veröffentlichung brisanter Dokumente entscheiden muss (MDR, 23.10 Uhr). Auch bei mehrmaligem Sehen beste Unterhaltung bietet die vielfach preisgekrönte wendungsreiche koreanische Gesellschaftssatire "Parasite – Finde den Eindringling!" (One, 23.35 Uhr).


Am Mittwoch, den 1.5. sorgt schon am Nachmittag Michael Curtiz´ klassischer Piratenfilm "Der Herr der sieben Meere" für beste Unterhaltung (Arte, 14.05 Uhr). Claude Miller erzählt in "Ein Geheimnis" ebenso einfühlsam wie komplex von den Nachwirkungen traumatischer Kindheitserfahrungen während des Zweiten Weltkriegs (Arte, 20.10 Uhr), während Ryusuke Hamaguchi in seinem Meisterwerk "Drive My Car" von Schuld und Sehnsucht nach Erlösung erzählt (Arte, 22 Uhr). Dazu kommt mit "Indien" ein Klassiker des österreichischen Kabarettfilms, in dem sich zwei für das österreichische Gast- und Hotelgewerbe zuständige Inspektoren während einer Dienstreise durch die Provinz zusammenraufen müssen (ORF 1, 22.15 Uhr).


Am Donnerstag, den 2.5. hat man die Wahl zwischen der bildstarken, sich über 30 Jahre spannenden Freundschaftsgeschichte "Acht Berge" (SRF 1, 23.50 Uhr) und Justine Triets "Sibyl – Therapie zwecklos", in dem sich eine Psychologin vom Schicksal einer Patientin zu einem Roman inspirieren lässt (WDR, 23.00 Uhr).

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