Suchergebnisse
146 Suchergebnisse gefunden
- 77. Locarno Film Festival: Gegensätzliche Welten
Weihnachten sich mit einer serbischen Babysitterin um die 12-jährige Julia kümmern soll, für die die Eltern nicht glücklich machen und der Sinn des Lebens nicht in der Expansion des Reichtums wie bei Julias Eltern Ohne Kommentar und Interviews folgt Wang seinen Protagonist:innen in diese bedrückende Welt.
- Copilot - Die Welt wird eine andere sein
starkem Spiel packt der Film und weitet den Blick mit dem schockierenden Finale vom Privaten auf die Welt in dem ein Paar vor der Frage steht, ob es ihr ungeborenes Kind, das mit einem Down-Syndrom auf die Welt Szene korrespondiert dabei mit dem Wunsch Saeeds, Pilot zu werden und nur auf Wunsch seiner reichen Eltern mit einem Ereignis, nach dem - wie Saeed schreibt und wie der deutsche Titel des Films lautet - "die Welt Trailer zu "Copilot - Die Welt wird eine andere sein" SPOILER: Reale Grundlage für den fiktionalen Film
- Diagonale ´25: Feinfühlige Eltern-Kind-Geschichten
Einfühlsame Spielfilme: "Happy" von Sandeep Kumar und "Wenn du Angst hast, nimmst du das Herz in den Mund und lächelst" von Marie Luise Lehner In Sandeep Kumars Spielfilm "Happy" kämpft ein indischer Flüchtling verzweifelt um eine Aufenthaltsgenehmigung in Österreich, um nicht von seiner neunjährigen Tochter getrennt zu werden. Maria Luise Lehner erzählt dagegen in ihrem Langfilmdebüt "Wenn du Angst hast, nimmst du das Herz in den Mund und lächelst" feinfühlig und unaufgeregt von der innigen Beziehung zwischen einer gehörlosen Mutter und ihrer 12-jährigen Tochter, von Coming-of-Age und sozialem Gefälle. In einer einzigen mehrminütigen Nahaufnahme auf dem Inder Happy filmt der in Indien geborene und seit über 20 Jahren in Österreich lebende Sandeep Kumar die Befragung durch einen Beamten, der dem Flüchtling mitteilt, dass sein Asylantrag, obwohl er schon rund zehn Jahre in Europa lebt, abgelehnt wurde und er nun abgeschoben werden soll. Unsichtbar bleibt lange der Beamte, bis schließlich die Kamera langsam zurückfährt und sich der Blick auf den Fragenden und seinen Computer weitet. Intensiv und stilistisch einprägsam ist dieser Auftakt, doch danach wird Kumar zwar bewegend, aber auch sehr geradlinig und bieder seine Geschichte erzählen. Geradezu klassisch buchstabiert er die Situation Happys, dessen Name in scharfer Opposition zu seinem Alltag steht, durch. Triebfeder in Happys Handeln ist seine neunjährige Tochter Maya. Aufgrund einer österreichischen Mutter, die aber verstorben ist, hat das Mädchen im Gegensatz zu Happy eine Aufenthaltsgenehmigung. Auf keinen Fall möchte Happy von dem Mädchen getrennt werden, das in einem Heim lebt und das er regelmäßig besucht. Er selbst lebt in einer Männer-WG von Flüchtlingen, arbeitet zunächst als Zeitungsverkäufer, erwirbt dann ein Moped, um als Essenslieferant mehr zu verdienen, um Mayas Wünsche erfüllen zu können. Sie möchte nämlich nicht nur immer wieder mit ihm Pittu spielen, sondern auch, wie ihre Schulfreundinnen Urlaub in Tirol machen oder schicke rote Schuhe bekommen. Anschaulich zeigt Kumar, wie die reiche Umwelt das Mädchen indirekt unter Druck setzt und es sich für seinen Vater schämt. Vor allem aber ermöglicht das sorgfältig inszenierte und stark gespielte Sozialdrama einen Perspektivenwechsel. Aus Sicht des Flüchtlings lässt Kumar auf die österreichische Gesellschaft blicken, vermittelt eindringlich nicht nur die Unmenschlichkeit behördlicher Beschlüsse, sondern auch den unwürdigen Umgang der Einheimischen mit den ums Überleben kämpfenden Essenslieferanten, wenn diese wegen jeder Kleinigkeit kritisiert und schikaniert werden. Mag "Happy" auch zu wenig dicht im sozialen Milieu verankert sein und in seiner gleichförmigen Erzählweise nie die Durchschlagskraft des inhaltlich ähnlich angelegten, pulsierenden " Souleymanes Geschichte " erreichen, so bewegt das Schicksal dieses Flüchtlings doch und lässt vielleicht mit anderen Augen auf Asylant:innen, die vielfach auch von traumatischen Fluchterfahrungen verfolgt werden, blicken. Wie die neunjährige Maya kämpft auch die zwölfjährige Anna in Maria Luise Lehners Langfilmdebüt "Wenn du Angst hast, nimmst du das Herz in den Mund und lächelst" um Zugehörigkeit zu einem Milieu, das sich ihre gehörlose Mutter im Grunde nicht leisten kann. Von der Mittelschule wird das Mädchen auf ein vornehmes Wiener Gymnasium versetzt, doch im bürgerlichen Milieu, in dem die Mitschüler:innen schicke Kleider tragen, ist Anna eine Außenseiterin. Wie Maya in "Happy" schämt auch sie sich mehrfach für ihre Mutter, mit der sie in der kleinen Wohnung zunächst noch gemeinsam im Doppelbett schläft. Sie leiht sich bei einer Nachbarin Kleider aus, um dazuzugehören, doch zur Geburtstagsfeier einer Mitschülerin kann sie im Gegensatz zu den anderen Gästen kein teures materielles Geschenk bringen, sondern schenkt "nur" eine eigene Zeichnung und auch an der Skiwoche kann sie aufgrund von Geldknappheit nicht teilnehmen. Unaufgeregt, aber mit feinfühligem, quasidokumentarischem Blick und unterstützt von einem großartigen Ensemble erzählt Lehner diese Geschichte. Sie dramatisiert nicht, sondern mäandert zwischen unterschiedlichen Themen von erster Schwärmerei für oder Liebe zu einem Jungen, Mädchenfreundschaft und vor allem der Mutterbeziehung, die durch die Ansprüche des bürgerlichen Milieus immer wieder belastet wird. Unaufdringlich wird dabei auch eine Entwicklungsgeschichte erzählt, bei der Anna langsam lernt sich zu ihrem Milieu und ihrer Mutter zu bekennen. Ohne zu dozieren wird so das Anderssein und das Bekenntnis zur eigenen Persönlichkeit gefeiert, das beiläufig auch mit mehreren queeren Figuren einfließt, gefeiert. Aufgesetzt wirkt zwar, wie am Ende das Plädoyer für die Selbstbestimmung der Frauen über ihren Körper und für Diversität mit einem Song betont wird, obwohl das doch schon zuvor plastisch und überzeugend aus der Handlung heraus entwickelt wurde, aber dennoch überzeugt dieses Debüt durch seine Feinfühligkeit und Authentizität. Weitere Berichte von der Diagonale ´25: Vorschau auf die Diagonale ´25 "Henry Fonda for President" von Alexander Horwath "Schlendern ist mein Metier" von Johannes Holzhausen (über Karl-Markus Gauß) und "Der Soldat Monika" von Paul Poet (über Monika Donner) "Happyland" von Evi Romen, "Perla" von Alexandra Makarová, "How to Be Normal and the Odness of the World" von Florian Pochlatko, "Sugarland" von Isabella Brunäcker und "Noch lange keine Lipizzaner von Olga Kosanovic
- L´amour du monde - Sehnsucht nach der Welt
Kinderheim am Genfersee setzt der Film ein und mit ihren Augen tauchen so auch die Zuschauer:innen in diese Welt Margaux soll hier in den Sommerferien ein Praktikum absolvieren, doch sie träumt von der weiten Welt.
- Die Absurdität der technisierten Welt: Jacques Tati
nicht Tatis Sache, er konzentrierte sich auf die ebenso genaue wie lakonische Beobachtung der modernen Welt Deplatziert ist in dieser Welt der altmodische Monsieur Hulot, der - wie der Tramp Charlie die Filme Zehn Jahre später ist in "Playtime – Tatis herrliche Zeiten" (1968) die alte Welt wie der Eiffelturm Entbehrlich sind in dieser Welt die Menschen, verdrängt werden sie von der Architektur mit ihren endlos Tati hier, arbeitet in übervollen Bildern mit Vorder-, Mittel- und Hintergrund und schafft somit eine Welt
- Bildgewaltig und rätselhaft: Die Welt des Andrej Tarkowskij
Glaubens und der Opferbereitschaft herausstreicht und der technologieorientierten rationalistischen Welt durchaus antiaufklärerisch, stellen damit aber auch wieder eine aufregende Gegenposition zur heutigen Welt
- Die Adern der Welt
Er will das Lied „Goldene Adern“ des Uropas singen, das von einer Welt handelt, als es noch keine Gier Konservativ mag der Traum von einer früheren, heilen Welt sein, der in Amras Lied zum Ausdruck kommt, Trailer zu "Die Adern der Welt"
- Drei Kilometer bis zum Ende der Welt - Trei kilometri până la capătul lumii
"Drei Kilometer bis zum Ende der Welt": Beklemendes rumänisches Drama über Homophobie, Korruption und Angriff auf einen Jugendlichen, sondern die homosexuelle Orientierung des Opfers Bewohner:innen und Eltern Der Übergriff wird angezeigt, Adi ungewöhnlicherweise in Gegenwart des Polizeichefs und der Eltern von Durch Fokussierung auf Adi, seine Eltern, den Polizeichef und den mächtigen Zentov sowie den Pfarrer Trailer zu "Drei Kilometer bis zum Ende der Welt"
- Eyes Wide Open: Die eisigen Welten des Stanley Kubrick
Die Welt muss in der Atomkriegssatire "Dr Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Eiskalt ist die Welt dieses messerscharfen und abgrundtief pessimistischen Satirikers. Strangelove" endet, am Beginn seines nächsten Films "2001" die Entstehung der Welt folgt. verweisend wie der Name Bowman auf den Bogenschützen Odysseus – mit Kubricks eisigem Blick auf die Welt Strangelove" "We´ll meet again, some sunny day, don´t know where, don´t know when" und, während am Ende
- 73. Berlinale: Toxische Männlichkeit und Welt ohne Menschlichkeit
John Trengove legt mit seiner "Taxi Driver"-Variante "Manodrome" einen düsteren Trip in die Welt toxischer Rolf de Heer erzählt dagegen in "The Survival of Kindness" von einer postapokalyptischen Welt ohne Menschlichkeit Robert de Niro gespielte Travis Bickle in New York eine Kloake sieht, so wird auch hier einmal die Welt sprechen lässt, dann verweist dies auch auf die Kommunikationslosigkeit, die in seiner postapokalyptischen Welt
- Schräge Familien, skurrile Welten: Die Filme des Wes Anderson
Geprägt wird Andersons Werk ganz entscheidend aber auch von der speziellen, leicht surrealen Welt, die
- Im Kino: Neues aus der Welt
Hanks spielt auch in "Neues aus der Welt" die Hauptrolle. liest er hier Interessierten - vor allem wohl Analphabeten - aus Zeitungen Nachrichten aus der weiten Welt auch demonstriert, wie meisterhaft er packende Action inszenieren kann, so kennzeichnet "Neues aus der Welt immer vom geraden Blick nach vorne spricht, so geradlinig und nach vorne gerichtet ist "Neues aus der Welt Läuft derzeit im Cinema Dornbirn und im Kino Bludenz Trailer zu "Neues aus der Welt"












