• Walter Gasperi

TV-Tipps: 4.2. bis 10.2. 2022


Pepe le Moko - Im Dunkel von Algier (Arte, 7.2., 23.20 Uhr)

Der wöchentliche Rundblick über Filmhighlights in den werbefreien TV-Sendern.


Am Freitag, den 4.2. brilliert Nina Hoss als Musiklehrerin in Ina Weisses starkem Drama "Das Vorspiel" (Arte, 20.15 Uhr). Anschließend folgt mit "Der Mann, der Liberty Valance erschoss" einer der schönsten Western von John Ford (3sat, 22.30 Uhr). James Bond-Fans kommen bei "Liebesgrüße aus Moskau" (SRF 1, 23.50 Uhr) auf ihre Kosten.


Am Samstag, den 5.2. kommt schon wenige Monate nach dem Kinostart, aber passend zu Olympia mit "Klammer – Chasing the Line" ein sympathischer und sehr unterhaltsamer Spielfilm über den Weg der österreichischen Skilegende Franz Klammer zum Sieg in der Olympiaabfahrt 1976 im Free TV (ORF 20.15 Uhr). Meisterhaftes Thrillerkino bietet Steve McQueens "Widows – Tödliche Witwen", in dem die Witwen getöteter Gangster zum großen Coup ausholen (SRF 2, 22.35 Uhr). Ein bildstarkes Melodram gelang schließlich Paolo Sorrentino mit "Youth – Ewig Jugend", in dem Harvey Keitel und Michael Caine als alte Männer in einem Schweizer Kurhotel über Leben, Liebe und Tod sinnieren (3sat, 22.50 Uhr).


Am Sonntag, den 6.2 bietet Brian De Palma im Gangsterfilm "Carlitos Weg" Al Pacino eine große Rolle (Arte, 20.15 Uhr), ehe mit "Al Pacino – Vom Underdog zur Filmlegende" ein Porträt des Oscar-Preisträgers folgt (Arte, 22.35 Uhr). Eine Hymne auf die Frauen bietet dagegen Mike Mills mit seinem Porträt von drei Frauen unterschiedlichen Alters in "Jahrhundertfrauen" (ARD, 23.45 Uhr).


Am Montag, den 7.2. gibt es mit Julien Duviviers Gangsterfilm "Pépe le Moko – Im Dunkel von Algier" ein Meisterwerk des französischen poetischen Realismus der Zwischenkriegszeit (Arte, 23.20 Uhr) und anschließend mit "Panik" eine wenig bekannt Erstverfilmung von Georges Simenons Roman "Die Verlobung des Monsieur Hire" (Arte, 00.50 Uhr). Einen beklemmenden Kriegsfilm drehte dagegen Robert Schwentke mit "Der Hauptmann", in dem ein einfacher Soldat sich kurz vor Kriegsende als Hauptmann ausgibt und eine Terrorherrschaft aufbaut (SRF 1, 00.40 Uhr).


Am Donnerstag, den 10.2. steht bei 3sat mit "Systemsprenger" Nora Fingscheidts fulminantes Debüt um ein rebellisches Kind auf dem Programm (3sat, 21.00 Uhr), ehe mit Angela Schanelecs formal brillantem, aber auch sehr schwer zugänglichem "Ich war zuhause, aber" sperriges Kunstkino folgt (3sat, 23.00 Uhr).